Die Mucher Heufresser Wettkämpfe 2011:
  Teil 1: Der Kampf beginnt: Graskarpfen, Pril-Blömscher und eine Top Bank Flying Crew sind mit am Start.
  Teil 2: Der Weg zum Finale und unsere Sponsoren
   
 

Heutzutage wird Heu meist zu Ballen gepresst. Das neue Spiel im vierten Wettkampf hatte sich genau das vorgenommen, allerdings ohne Maschine. Um den Teams das Spiel etwas zu erleichtern, war auch das Heu dann doch schon zu Ballen gepresst, allerdings stapelte es sich auf der falschen Seite des Weihers. Mittlerweile lagen aber Baumstämme über dem Wasser, sodass man gedachte, zügig voran zu kommen. Was eigentlich nicht besonders schwierig war, wie spontan zwei kleine Jungs in einer Showeinlage zeigten, zum großen Jubel und unter dem Applaus der Zuschauermenge. Das „Heupressen“ jedoch erschwerte den Teams den Weg über das Wasser erheblich. Besonderes Geschick war gefordert, denn zwei Mannschaftsmitglieder mussten einen Heuballen zwischen ihre Körper pressen (ohne ihn mit den Händen zu halten) und dann gemeinsam über den Baumstamm laufen, einer voran, der andere dahinter, der Ballen dazwischen. Team-Arbeit,
Ruhe und Konzentration, Harmonie der Bewegung, fast ein Ballet..wenn das Wasser nicht wäre. Es hat ordentlich gespritzt. Dass das Spiel aber nicht nur möglich sonder gut möglich war, zeigte nach beispielhafter Vorbereitung durch die „Gerlekuser Heuschwänze“ die Anzahl der transportierten Ballen einiger Teams; ganz mit vorne lagen auch die Newcomer vom „Ju-Ze“.

Nach diesen ersten vier Wettkämpfen standen die Halbfinalisten um 16:30 Uhr fest:
Die „Heuböcke“, die „Gerlekuser Heuschwänze“, die „Mücher Jungbullen“ und die „Löbullen“.

Wettkampf 5 und 6 sind traditionell dem „hungrigen Heufresser“ gewidmet. Bei Start
und Ziel warteten schon die beiden großen Figuren mit weit geöffnetem Mund auf
die anstehende Fütterung. Nun war Schluss mit Punktesammeln, jetzt ging´s ums
Überleben. Entsprechend war der Einsatz der 4 finalen Teams.
 
Im fünften Spiel lagen 20 mundgerechte „Heuhäppchen“ schon bereit, um eins
nach dem anderen im Staffellauf von den Wettkämpfern zum Füttern gebracht zu werden. Mit einer Heugabel, Schwung und Muskelkraft verschwanden so Bissen für Bissen im Mund des Heufressers, angefeuert vom begeisterten Publikum. Und siehe da, es gelang jeweils einem Team, den Hunger in kürzester Zeit zu stillen, wenn auch nur um Halmesbreite. Damit standen die Gegner für´s Finale fest.

Nun war es soweit für den großen Moment:
Der sechste und letzte Wettkampf der 4.Mucher Heufresser Wettkämpfe.
„Löbullen“ gegen „Gerlekuser Heuschwänze“.


Wie berichtet die Legende: Aus der Hand des Pastors schmeckt das Mucher Heu am besten. Es schmeckt nicht nur, es macht auch stark und hält gesund. So sagt man.
Und so wurde es getan:
Wie in den Jahren zuvor standen wieder beide Pfarrer erwartungsvoll mit einem Büschel Heu (oder wohlschmeckenden Kräutern) hinter dem geöffneten Mund der großen Heufresser-Figuren und schauten herab auf die beiden Teams, die sich zum
Show-down bereit machten. Wie kommen wir nur in diese Höhe, fragten sich die
Wettkämpfer...ganz einfach: Im Staffellauf wurde Ballen für Ballen herangetragen
und ein Mitspieler musste sich selbst damit Stück für Stück im Zweierverbund einen Stapel bauen, auf den er steigen konnte, um mit dem Mund den Heubüschel in der Hand des Pastors als erster zu erreichen und mit einem „Goldenen Biss“ den Titel des „Siegers der 4. Mucher Heufresser Wettkämpfe 2011“ für sein Team zu holen.

Jetzt galt es, noch mal alles zu geben. Die dichtgedrängten Zuschauer jubelten, feuerten ihre Teams an, die Starthupe tönte, in rasendem Sprint wurde Ballen für Ballen nach vorne getragen, die Stapel wuchsen, da fällt was um, neu auflegen, drauf steigen, oben bleiben auf dem schwankenden Unterbau, der Hals reckt sich zum Büschel, der Gegner dicht auf, noch ein Ballen ..jaaaa, jetzt passte es:
 
Der „Goldene Biss“ macht die „Gerlekuser Heuschwänze“ zum Siegerteam 2011.

Zur Siegerehrung kamen alle Teams noch einmal auf die Bühne, denn leer ausgehen musste keiner. Wieder hatten 80 Wettkämpfer gezeigt, dass die Mucher Heufresser Wettkämpfe nicht nur einen riesigen Spaß machen, sondern auch in der Zeit der Vorbereitungen Anlass für manches lokale Fest geben. So standen dann die Sieger
aus Gerlinghausen dicht gedrängt mit Kind und Kegel auf der Bühne, um den „Goldenen Heufresser Pokal 2011“(wie jedes Mal gesponsert von der
K.F.C. Werbeagentur Clarenbach GmbH in Much) aus der Hand der amtierenden Mucher Heukönigin Hannah Spanier unter großem Jubel und Beifall entgegen zu nehmen. Dass nach der Siegerehrung noch lange gefeiert wurde, versteht sich von selbst.
Und wer nicht dabei gewesen ist, hat was verpasst. Wie jedes Mal...

All das wäre nicht möglich gewesen ohne vielfältige, tatkräftige und engagierte Unterstützung durch unsere Sponsoren:

Azurit Pflegeeinrichtung Bonrath Metallbau
Eschbach Tiefbau + Gartengestaltung FDS Werbetechnik
Friseure „Petra Catalan“ Gemeinde Much Hotel FIT
Ingenieurbüro Falko Hartmann K.F.C. Werbeagentur Clarenbach
KOSCHE Profilummantelung Kreissparkasse Köln
Lindner-Hotel Much Metzgerei Fedder
Motorgeräte Höller MuchMarketing e.V. Raiffeisenbank Much
Raiffeisenmarkt Much Rewe-Center Höller & Dornseifer
Rhenag – Rheinische Energie Aktiengesellschaft
RWE AG Schönenbrücher Baustoffe Taxi Fedder
Zunft Kölsch – Erzquell Brauerei

Wir danken auch allen Sponsoren, die uns bis zum Redaktionsschluss nicht vorlagen
oder die aus Versehen leider nicht aufgeführt wurden. Ebenfalls danken wir ganz besonders den vielen ehrenamtlichen Helfern. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung wäre eine Veranstaltung in dieser Größenordnung nicht möglich.

 
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